Wie wählt man 2025 die richtige Retail-Software aus?
Im Jahr 2025 hat sich das Angebot an Softwarelösungen für den Einzelhandel (Retail) stark erweitert. Zwischen Cloud-Lösungen, integrierten Plattformen und spezialisierten Tools kann man schnell den Überblick verlieren! Aber keine Sorge – hier sind einige entscheidende Kriterien, um die richtige Wahl zu treffen und in ein Werkzeug zu investieren, das wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt.
🧩 Zuerst Ihre Bedürfnisse definieren!
Bevor Sie überhaupt Lösungen vergleichen, nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Erwartungen genau festzulegen:
- ✅ Welche Verkaufs- oder Verwaltungsprozesse möchten Sie vorrangig digitalisieren?
- ✅ Wie viele Verkaufsstellen und Benutzer sollen auf die Plattform zugreifen?
- ✅ Was sind Ihre kurz- und mittelfristigen Ziele (Expansion, Kundenbindung, Kundenerlebnis usw.)?
Ein Tipp: Beziehen Sie alle Beteiligten (Geschäftsführung, Filialteams, Kundenservice usw.) schon in dieser frühen Phase ein. Jeder bringt eine wertvolle Perspektive ein, um ein vollständiges und relevantes Lastenheft zu erstellen.
📱 Eine intuitive Oberfläche für alle Benutzer
Das leistungsstärkste Tool nützt nichts, wenn es niemand benutzt! Die Benutzerfreundlichkeit muss im Mittelpunkt Ihrer Wahl stehen:
- 🔹 Einfache und intuitive Oberflächen, die die Akzeptanz erleichtern.
- 🔹 Flüssige Navigation, auch für das Personal in den Filialen.
- 🔹 Anpassbare Dashboards je nach Benutzerprofil (Abteilungsleiter, Manager, Geschäftsleitung...).
Denken Sie daran: Ihre Verkäufer werden die Software in Echtzeit nutzen, um Kunden zu bedienen oder Lagerbestände zu prüfen, während Manager und Geschäftsleitung weniger oft, dafür aber mit detaillierten Reports arbeiten. Die Benutzeroberfläche muss diese unterschiedlichen Anforderungen berücksichtigen.
🔄 Integration in Ihr bestehendes Retail-Ökosystem
Eine Retail-Software funktioniert nie isoliert. Sie muss sich nahtlos mit Ihren anderen Tools verbinden:
- 📊 Ihr ERP oder Buchhaltungs-Module.
- 🏷️ Ihre Systeme für Lagerverwaltung und Logistikkette.
- 🌐 Ihre E-Commerce-Plattformen und Marktplatz-Lösungen.
- 📈 Ihre Analyse- und Reporting-Tools.
Prüfen Sie die verfügbaren APIs und bestehenden Konnektoren. Eine reibungslose Integration erspart Ihnen doppelte Dateneingaben und garantiert die Konsistenz Ihrer Daten (Verkäufe, Lager, Margen) über alle Systeme hinweg.
📈 Funktionen für prädiktive Analysen
Im Jahr 2025 reicht es nicht mehr, wenn eine Retail-Software nur den aktuellen Betrieb steuert: Sie muss auch helfen, die Zukunft zu planen:
- 🔮 Umsatzprognosen auf Basis von Historie und Machine-Learning-Algorithmen.
- 📊 Prädiktive Kundensegmentierung, um Angebote und Lagerbestände anzupassen.
- 📉 Vorausschauende Dashboards, die Konsumtrends abbilden.
Diese fortschrittlichen Funktionen machen den Unterschied zwischen einer einfachen Kassensoftware und einem echten strategischen Partner für Ihr Filialnetz.
☁️ Cloud oder On-Premise: Welche Architektur bevorzugen?
Die Debatte ist noch nicht beendet! Während Cloud-Lösungen Flexibilität und regelmäßige Updates bieten, bevorzugen manche Unternehmen weiterhin interne Hosting-Lösungen aus Sicherheits- oder Anpassungsgründen:
- 🔒 Cloud: Schnelle Implementierung, kalkulierbare Kosten, automatische Updates.
- 🏢 On-Premise: Volle Kontrolle, erweiterte Anpassungsmöglichkeiten, interne Sicherheitsverwaltung.
Entscheiden Sie je nach Ihren spezifischen Anforderungen (Datensicherheit, Budget, IT-Ressourcen usw.).
💰 Ein transparentes Preismodell
Vorsicht vor versteckten Kosten! Die Gesamtbetriebskosten (TCO) gehen weit über den Lizenzpreis hinaus:
- 💳 Einrichtungs- und Konfigurationskosten (Installation, Schulung).
- 🛠️ Wartungs- und Supportkosten.
- 💼 Kosten für Zusatzmodule oder größere Updates.
Fragen Sie ruhig nach genauen Schätzungen für 3 bis 5 Jahre, um eine klare Vorstellung von der Investition zu bekommen und Budgetüberschreitungen zu vermeiden.
🚀 Unterstützung beim Change Management
Eine Software implementiert sich nicht von selbst. Bewerten Sie die Qualität der Unterstützung durch den Anbieter:
- 👨🏫 Schulung für Administratoren und Filialteams.
- 📝 Dokumentationen und leicht zugängliche Schulungsmaterialien.
- 🛟 Schneller technischer Support für dringende Probleme vor Ort oder aus der Ferne.
Die besten Anbieter bieten eine echte Partnerschaft über die bloße Softwarebereitstellung hinaus: Sie begleiten Sie bei jeder Etappe und teilen Best Practices aus dem Markt.
🌱 Skalierbarkeit der Lösung
Ihr Filialnetz könnte wachsen, Ihre Vertriebskanäle sich vervielfachen. Ihre Retail-Software muss mitziehen:
- 📈 Verwaltung einer steigenden Anzahl von Transaktionen ohne Leistungseinbußen.
- 🧩 Modularität, um neue Funktionen (Click & Collect, kontaktloses Bezahlen…) zu integrieren.
- 🔄 Regelmäßige Updates, die Innovationen und Trends im Retail berücksichtigen.
Ein Tool, das heute perfekt erscheint, kann morgen veraltet sein, wenn es nicht mit Ihrem Unternehmen und dem Markt wächst.
Vergleich der bekanntesten Retail-Softwarelösungen!
Retail-Software |
Vorteile |
Kostenlose Version |
Preise |
Zielunternehmen |
Lightspeed |
Umfassende Cloud-Oberfläche, fortschrittliche Analysen |
Nein |
Ab 99 €/Monat |
Wachsende Boutiquen und Ketten |
Square for Retail |
Intuitive Tools, Integration von Zahlung & Lager |
Ja (Basisversion) |
Zwischen 0 und 60 €/Monat (je nach Tarif) |
Kleine Unternehmen und Einzelhändler |
Shopify POS |
Nahtlose Integration mit dem Shopify-Onlineshop |
Nein |
Ab 89 €/Monat |
E-Commerce-Händler mit stationärem Geschäft |
Cegid Retail |
Integrierte ERP- und Retail-Suite, sehr modular |
Nein |
Ab 159 €/Monat |
Große Ketten & Franchise-Netzwerke |
Openbravo |
Modulares Open Source, starke Lagerverwaltung |
Nein |
Auf Anfrage |
KMU mit hohen Anpassungsbedürfnissen |
Orchestra Software |
Starke Ausrichtung auf Multichannel-Management |
Nein |
Ab 20 €/Monat |
Multishop- und Franchise-Netzwerke |
POS France |
Für den französischen Markt angepasste Kassenlösung, zahlreiche Funktionen |
Nein |
Ca. 59 €/Monat |
Einzelhändler und kleine lokale Unternehmen |
Oracle Retail |
Globale Retail-Suite, leistungsstarke Analysen |
Nein |
Auf Anfrage |
Internationale Großunternehmen |
💡 Hinweis: Dieser Vergleich basiert auf den im Jahr 2025 verfügbaren Informationen. Preise können sich ändern – kontaktieren Sie die Anbieter für ein maßgeschneidertes Angebot.
Welche Funktionen gehören zu einer guten Retail-Software?
Eine gute Retail-Management-Software geht weit über die reine Kassenlösung hinaus. Sie sollte ein echter Co-Pilot für Händler und Manager sein, der eine klare und umsetzbare Übersicht über Verkäufe, Lagerbestände und Kundenerfahrung bietet. Das sollten Sie 2025 von einem effektiven Tool erwarten.
📍 Lagerbestandsübersicht und Echtzeit-Management
Stellen Sie sich ein Dashboard vor, das den Status Ihrer Lagerbestände pro Filiale anzeigt: Wo gibt es Engpässe, welche Artikel laufen gut, welche Produkte sind überlagert? Genau das bietet eine gute Retail-Software. Sie zentralisiert die Daten und hilft Ihnen, fundierte Entscheidungen zu treffen, sei es für Bestellungen oder Promotions.
🔍 Kundenbewertungen und Feedback: kontinuierliche Verbesserung des Einkaufserlebnisses
Schluss mit Papierfragebögen. Heute enthält eine Retail-Software Tools für Kundenfeedback: Online-Bewertungen, Sofort-Feedback, Nachkauf-Umfragen... Mit intuitiven Berichten erkennen Sie Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten (z.B. Wartezeit an der Kasse, Übersichtlichkeit der Regale, Servicequalität).
🎯 Verwaltung von Aktionen und Marketingkampagnen
Eine effiziente Retail-Software ermöglicht es, zielgerichtete Aktionen zu planen und deren Erfolg in Echtzeit zu verfolgen. Egal ob Rabatte im Laden, digitale Coupons oder Cross-Channel-Kampagnen – Ihr Tool sollte folgende Aspekte abdecken:
- Regeln für Aktionen (Rabatte, "3 für 2"-Angebote usw.).
- Koordination über alle Kanäle (Website, App, Ladengeschäft…).
- Überwachung der Verkäufe, um erfolgreiche Aktionen anzupassen oder zu verlängern.
🚀 Kundenbindung und CRM
Eine gute Retail-Software dient nicht nur dem Verkauf, sondern bindet Ihre Kunden. Sie enthält ein CRM-Modul oder lässt sich mit bestehenden Loyalty-Tools verknüpfen:
- Kundenkarten, Bonuspunkte, integrierte Kundenkonten.
- VIP-Programme oder personalisierte Angebote.
- Datensammlung, um das Kundenverhalten besser zu verstehen.
Jeder Einkauf wird zur Chance, die Kundenbeziehung zu stärken und ein individuelles Einkaufserlebnis zu bieten.
📊 Performance-Messung und Reporting: fundierte Entscheidungen
Ein Filialnetz ohne belastbare Daten zu steuern, ist wie ein Schiff ohne Kompass. Eine Retail-Software zentralisiert alle Infos (Verkäufe, Rückgaben, Margen) und liefert Schlüsselkennzahlen:
- Umsatz pro Filiale, durchschnittlicher Warenkorb, Conversion-Rate usw.
- Umschlagshäufigkeit und Fehlbestände, um Über- und Unterbestand zu vermeiden.
- Echtzeit-Dashboards, um schnell und effektiv zu handeln.
🔗 Interoperabilität und ergänzende Tools: ein reibungsloses Retail-Ökosystem
Eine leistungsfähige Retail-Software arbeitet nicht isoliert. Sie muss sich leicht in andere Systeme integrieren lassen (Buchhaltung, Personalmanagement, Marktplätze, Lagerverwaltung...). Diese Interoperabilität verhindert unnötige Doppeleingaben und sorgt für eine einheitliche Datenbasis, die den Arbeitsalltag vereinfacht.
Wer nutzt eine Retail-Software?
Eine Retail-Software ist wie ein zentrales Kontrollzentrum, das alle Akteure einbindet. Vom Verkäufer bis zur Geschäftsleitung – jeder profitiert davon. Hier ein Überblick über die wichtigsten Nutzer.
👥 Verkaufsmitarbeiter: an vorderster Front
Sie nutzen die Software täglich an der Kasse, um:
- Artikel zu scannen, Verkäufe zu erfassen, Zahlungen abzuwickeln.
- Rückgaben und Umtausch zu bearbeiten.
- Feedback zu Lagerbeständen oder Problemen direkt einzugeben.
📌 Filialleiter: operative Steuerung
Filialleiter sind verantwortlich für die Leistung ihrer Filiale:
- Überwachung der Verkäufe, Vergleich von Tagesergebnissen.
- Schulung der Teams zur optimalen Nutzung der Software und für effektive Promotionen.
- Analyse von Kundenfeedback oder Lagerdaten, um schnelle Entscheidungen zu treffen.
🎯 Marketing- und CRM-Teams: Kundenbindung als Ziel
Diese Teams nutzen die Kundendaten zur Erstellung von:
- Zielgerichteten Kampagnen (SMS, E-Mail, App-Benachrichtigungen).
- Attraktiven Treueprogrammen.
- Cross-Channel-Promotions mit speziellen Codes.
🏢 Führungskräfte und Entscheider: strategische Übersicht
Führungskräfte nutzen die strategischen Dashboards, um:
- Die Rentabilität jeder Filiale zu analysieren.
- Die profitabelsten Kundensegmente zu identifizieren.
- Nachfrageprognosen für die Beschaffung zu erstellen.
🔄 Externe Experten und Berater
In manchen Fällen greifen auch Retail-Experten oder Beratungsfirmen auf die Software zu:
- Performance-Audits zur Optimierung von Vertrieb und Lager.
- Wachstumsstrategien oder zur Verbesserung des Kundenerlebnisses.
- Empfehlungen zur Gestaltung der Filialen oder für neue Services.
Warum ist eine Retail-Software 2025 unverzichtbar?
2025 ein Filialnetz ohne spezialisierte Software zu führen, ist wie ein Unternehmen ohne Steuerung zu leiten: riskant, umständlich und ineffizient. Hier die Gründe, warum eine Retail-Software strategisch wichtig ist.
🚀 Immer mehr Verkaufskanäle
Zwischen stationärem Handel, Online-Bestellungen mit Abholung (Click & Collect), Marktplätzen und sozialen Netzwerken haben sich die Kontaktpunkte zum Kunden vervielfacht. Eine vollständige Retail-Software hilft, alle diese Kanäle zu vereinen und ein konsistentes Erlebnis zu bieten.
🔍 Vorausdenken statt reagieren
Retail bedeutet vor allem Planung: Saisongeschäfte, Aktionen, Events, Kollektionen... Mit einer leistungsfähigen Software können Sie:
- Konsumtrends analysieren und Lagerbestände anpassen.
- Aktionen im Voraus planen.
- Personalbedarfe anpassen, um Stoßzeiten zu bewältigen.
🎯 Kunden gewinnen, binden und aktivieren
2025 ist die Kundenbindung entscheidend. Eine Retail-Software bietet:
- Eine 360°-Sicht auf den Kunden (Einkäufe, Retouren, Kanäle).
- Personalisierte Treueprogramme, um Stammkunden zu belohnen.
- Gezielte Aktionen zur Aktivierung von Käufen.
🎓 Teams optimal schulen und steuern
Das Filialpersonal muss vielseitig sein: Kasse, Beratung, Warenpräsentation, Lager. Die Software unterstützt dabei:
- Rollen und Aufgaben zu verteilen.
- Leistungen der Verkäufer zu messen.
- Gezielte Schulungen (Verkauf, Kundenumgang) anzubieten.
⏳ Zeit sparen und Prozesse automatisieren
Eine gute Retail-Software bedeutet auch massive Zeitersparnis:
- Automatisierung von Kassenprozessen mit direkter Buchhaltung.
- Zentrale Lagerverwaltung und Etikettierung.
- Automatische Berichte statt manueller Tabellen.
Wie gelingt die Einführung einer Retail-Software?
Ein Retail-Tool einzuführen, heißt nicht nur eine moderne Kasse zu installieren: Es geht um die Transformation Ihres Verkaufsprozesses. So gelingt der Start.
📌 1. Bedürfnisse analysieren und Teams einbinden
Vor der Auswahl sollten Sie klären:
- Wo stehen Sie heute? Lager manuell? Mehrere Systeme?
- Was sind Ihre Ziele? Kundenbindung? Umsatzsteigerung? Omnichannel?
💡 Tipp: Gespräche mit Managern, Verkäufern, Fachabteilungen helfen, ein realistisches Lastenheft zu erstellen.
🔍 2. Lösungen vergleichen und das richtige Tool wählen
Testen Sie mehrere Lösungen unter realen Bedingungen und erstellen Sie eine Kriterienliste:
- Integration mit bestehenden Systemen (ERP, Buchhaltung, Online-Shop).
- Anpassbarkeit (Etiketten, Oberfläche, Kampagnen).
- Benutzerfreundlichkeit für Filialteams.
- Support und Schulung.
- Gesamtkosten (Lizenzen, Einführung, Wartung).
💡 Tipp: Lesen Sie Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte aus Ihrer Branche.
🏗️ 3. Entscheidung und Vorbereitung des Rollouts
Nach der Wahl beginnt der Einsatz. Wichtige Punkte:
- 📆 Klarer Zeitplan (Setup, Tests, Start).
- 👥 Projektleiter, der Anbieter und Teams koordiniert.
- 📂 Datenimport (Artikel, Lager, Verkäufe, Kundendaten).
💡 Tipp: Starten Sie mit einem Pilotprojekt in 1-2 Filialen.
🎓 4. Schulung und Change Management
Software ohne Akzeptanz bleibt ungenutzt:
- 🎯 Schulungen für Manager zur Konfiguration.
- 🛠️ Praktische Schulungen für Verkäufer.
- 📢 Interne Kommunikation zu Vorteilen (Zeit, Daten, Service).
💡 Tipp: Zeigen Sie konkrete Beispiele (schnellere Kasse, genauere Bestände) zur Überzeugung.
📊 5. Nachverfolgung und Optimierung
Nach dem Start: Nutzung messen und anpassen:
- Welche KPIs? Fehlerquote, Fehlbestände, Kundenzufriedenheit.
- Feedback? Probleme bei Verkäufern, Manager nutzen Reports?
- Optimierung? Nachschulungen, Anpassungen, Weiterentwicklung.
💡 Tipp: 6- und 12-Monats-Bilanz, um die Ziele zu prüfen.
Ein strategisches Retail-Projekt, nicht nur ein Tool!
Die Einführung einer Retail-Software ist ein kraftvolles Werkzeug für Wachstum